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2018-01-01

Von: Malte Westphal (gepr. Oliver Osmers)





Mein Praktikum bei der Firma G&O

Mein Name ist Malte und ich habe ein Praktikum bei der Firma G&O gemacht.


Mein Name ist Malte und ich habe ein Praktikum über drei Wochen bei der Firma G&O absolviert.  Zu Beginn des Praktikums hatte ich nur sehr wenig Programmiererfahrung.  Mit dem Programm ,,InTouch“ von der Firma Wonderware können schnell die wichtigsten und einfachsten Dinge des Programmierens lernen.  Am 1. Tag des Praktikums wurde mir die Firma von einem Azubi (mein Pate) gezeigt.  Danach konnte ich mich in InTouch einarbeiten (einiges ausprobieren) und die ersten kleinen Programme programmieren wie zum Beispiel ein Fass, dass sich mit einer Flüssigkeit füllen sollte. 

Ein paar Tage später fing ich damit an, ein komplexeres Programm zu schreiben.  Eine Ampel, dies geschah zwar auch in InTouch, jedoch musste ich hier schon mit Zählern arbeiten um die Ampel zu kontrollieren.  Die einzelnen Auto-Ampeln und die Tatsache, dass auch Fußgänger die Straße überqueren können, macht die Aufgabe noch viel komplexer, weil auch Fußgängerampeln benötigt werden.  Daraus habe ich gelernt, dass selbst die einfachen und alltäglichen Dinge in unserem Alltag manchmal komplizierter sind als wir auf dem ersten Blick vermuten würden.

Da ich eine Ampelschaltung in InTouch realisiert habe, konnte ich die Zustände visualisieren und habe Autosignale und Fußgängersignale programmiert.  Das stellte ich als größere Herausforderung dar und ich hatte verschiedene Versuche unternommen um die Aufgabe zu lösen.  Am Ende funktionierte die Ampelanlage perfekt.

Danach, am 1. Tag der 2. Woche, fing ich mit meiner Praktikumsarbeit an.  Zu Beginn musste ich ein Pflichtenheft erstellen.  Dies beschreibt, die Anforderungen des Auftraggebers (Kunde) und den Lösungsweg des Auftragnehmers (Lieferant).

Da in meinem Fall wie bei jedem Praktikanten kein richtiger Auftrag vorhanden war konnte ich mir selbst ausdenken was ich programmiere möchte, dies muss nur Genehmigt werden.  Letztendlich lief es auf einen mini Landwirtschaftssimulator hinaus: der ,,Erntekönig“.  Dann erstellte ich ein eigenes Pflichtenheft mit eigenen Ideen, die ich alle erfüllen sollte.  Dies beanspruchte dennoch fast einen ganzen Tag, da es sehr viele verschiedene Punkte zu beachten gilt.  Da mir aber immer mehr Ideen kamen wurde die Liste von Dingen die ich in meine Praktikumsarbeit einfließen lassen wollte immer länger.

Den nächsten Tag war ich mit dem Zeichnen der Fahrzeuge beschäftigt.  Jede Ansicht musste gezeichnet werden um die Fahrt der Maschinen möglichst realistisch aussehen zu lassen, von vorne, von hinten, von der Seite. Das langwierigste war jedoch, dass ein Feld aus 90 kleinen Feldern besteht um, wenn ich noch genug Zeit gehabt hätte, die manuelle Steuerung der einzelnen Fahrzeuge zu ermöglichen.

Als ich damit fertig war, begann ich die Fahrzeuge zu programmieren, all dies zu programmieren beanspruchte die meiste Zeit.  Als ich damit fertig war programmierte ich die Felder so, dass sie sich verfärben, wenn die Maschinen über die Felder fahren und es dadurch so aussieht als würden die Maschinen die Felder bearbeiten.  Zudem ändern sich die Farben, wenn das Feld besäht wurde, dann wachsen die Pflanzen sozusagen.  Man kann einen Helfer einstellen, aber auch jede Maschinen Einzeln zum Fahren bringen.

Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen ich hatte immer was zu tun und die Mitarbeiter waren sehr nett.  Ich konnte meine eigenen Ideen umsetzen und in das Praktikum einfließen lassen.  Die Azubis haben mir immer, wenn ich Probleme hatte geholfen; haben mir alles erklärt, wenn ich mich in ein neues Programm eingearbeitet habe; oder mir neue Geräte erklärt wie beispielsweise den Barcodescanner.

 

Es herrscht eine eher familiäre Stimmung im Unternehmen was ich sehr schön empfunden habe.

 

 

Grubbern von dem Feld das Feld wird braun

 

 

 

Sähen die Pflanzen werden grün

 

 

Abernten des Feldes mit Anzeige der Erntemenge