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2019-03-18

Von: Jan de Jonge (gepr. O. Osmers)





Ein Schülerpraktikum von Jan de Jonge

bei der Automatisierungsgesellschaft G&O


Mein Praktikum bei G&O

Mein Name ist Jan und ich habe im Zeitraum vom 21.01.2019 bis 01.02.2019 ein Praktikum bei G&O absolviert.

Am Anfang des Praktikums wurde mir die Firma gezeigt und ich konnte mich ins Programm InTouch einarbeiten. Die Programmiersprache dafür ist recht simple und relativ selbsterklärend. Danach habe ich meine erste kleine Aufgabe bekommen. Dies war erstmal eine simple Ampelschaltung an einer Kreuzung, auf der auch Fußgänger und Autos simuliert werden sollten. Als ich mich nun einigermaßen im Programm auskannte konnte ich mein erstes eigenes Projekt machen. Dazu gehörte zunächst eine Planung und „Ideensammlung“. Ich habe mich dann für ein kleines „Marsspiel/Simulation“ entschieden. Das Ziel sollte es sein, durch geschicktes upgraden der einzelnen „Stationen“ die Menschen vom Mars zu retten.

Zunächst sollten wir ein Pflichtenheft schreiben und dann nachdem die Azubis, unsere Betreuer, das ganze angeschaut hatten, konnten wir mit dem Programmieren loslegen. Nebenbei sollte man sich jedoch Notizen machen, da man am Ende eine Dokumentation über das Programm machen soll. Als ich mit dem groben Spiel fertig war, habe ich noch die SPS (speicherprogrammierbare Steuerung) eingebunden. Die SPS ist ein externes Gerät, mit dem man Knöpfe und eine „Ampel“ ins Programm einbringen kann. Ich habe dafür ein Menü gemacht, indem man einzelne Knöpfe auf dem Display durch „echte“ Knöpfe der SPS wahlweise ersetzten konnte. Des Weiteren konnte jeweils der Füllstand eines gewählten „Speichers“ in Form der Ampelfarben angezeigt werden. (grün = viele Ressourcen, rot = wenige Ressourcen) Als ich damit fertig war habe ich die Dokumentation erstellt. Dies dauerte länger und war anstrengender als gedacht. In den letzten Tagen konnte ich mich noch mit dem „Patchfeld“ und ArchestrA auseinandersetzten. Das „Patchfeld“ ist ein Brett, auf dem man die verschiedenen „Adern“ eines Netzwerkkabels verbinden sollte. Damit konnten wir noch den Netzwerktester kennen lernen. Mit dem Netzwerktester kann man verschiedene Sachen über die Verbindung erfahren, wie Beispielsweise die Kabellänge und welche einzelnen „Adern“ zueinander gehören. ArchestrA ist etwas komplexer als InTouch aber war nötig um am Ende noch einmal das EKS (electronic Key System) einzubinden. Beim EKS hat man verschiedene „elektronische Schlüssel“, auf dem man Wörter/Zeichen speichern kann.

Generell musste man am Ende der Woche einen Zettel ausfüllen, auf dem man schreibt, was man die Woche über gemacht hat und einen Zettel auf dem man schreibt, was man am Tag alles gemacht hat und wie lange man dafür gebraucht hat.

 

Am Praktikum fand ich gut, dass die Azubis alle nett und hilfsbereit waren und uns bei Fragen immer helfen konnten. Des Weiteren hatte man immer Aufgaben und Projekte zu machen und konnte sich bei seinem eigenen Projekt kreativ ausüben. So hat man den Alltag eines Fachinformatikers am eigenen Projekt gut kennen gelernt. Zudem fand ich gut, dass man selber entscheiden konnte wann man Pause macht und wann man in der Gleitzeit zwischen 7 und 8 Uhr kommt. Dementsprechend konnte man auch erst später nach Hause.

Generell habe ich aber auch gemerkt, dass es manchmal sehr anstrengend sein kann, sich 7 Stunden aufs Programmieren zu konzentrieren, gerade wenn man mal den Fehler nicht findet. Zudem hat man im Vergleich zur Schule relativ wenig Freizeit, da man erst zwischen 15 und 16 Uhr Schluss hat, je nachdem wann man angefangen hat. Ich persönlich hatte mir bei dem Job mehr Abwechslung erwartet, aber dies könnte auch daran liegen, dass man in der Zeit nur wenige Projekte machen konnte und so generell wenig Abwechslung möglich war.

Zwar gehört das Pflichtenheft und Dokumentieren auch zum Arbeitsalltag eines Fachinformatikers dazu, jedoch finde ich, dass man das ein wenig kürzen könnte und sich mehr mit dem Programmieren usw. beschäftigt. (Man hätte zum Beispiel ein Pflichtenheft und eine Dokumentation zur „Ampelkreuzung“ erstellen können, da das nicht so komplex wie das eigene Projekt war.)

 

Fazit: Besonders gut fand ich das Programmieren des eigenen Projektes und dass wir auch externe Geräte miteinbinden konnten. Ein wenig nervig war jedoch die Dokumentation und an einigen Tagen fand ich es auch ein wenig anstrengend. Dennoch konnte man den Alltag sehr gut kennenlernen, was ja auch Sinn des Praktikums ist.