Um diese Webseite uneingeschränkt betrachen zu können, aktivieren Sie bitte Javascript

06.06.2018




Hackathon in Paris beim Schneider Innovation Summit


Auf Einladung von Schneider Electric Software (SES) haben wir von G&O an einem Hackathon (Programmierwettbewerb) in Paris teilgenommen. Ca. 15 Wonderware System Integratoren und Software-Partner wurden durch SES eingeladen. Wir haben uns entschieden an dieser Herausforderung teilzunehmen. Mit Mark, Kai Jannis und Jörn haben wir ein starkes Team zusammengestellt. Im Vorfeld haben wir unser Szenario besprochen und festgelegt. Eine fiktive Farbmischfabrik sollte unser Demo-Szenario sein. Technische Schwerpunkte wie die Integration von unseren eigenen Technologien (G&O Sequencer, Sankey-Client-Control, und Safety-Control) in SystemPlatform 2017, das Verwenden von Historian Online und Insight standen schon länger auf unserer Agenda. Somit passte die Hackathon- Aufgabenstellung perfekt zu unseren Anforderungen an eine G&O Demo.

 

Nach dem Eintreffen am Messegelände in Paris und dem ersten allgemeinen „Hallo“, haben wir uns in unsere Hotel-Lobby zurückgezogen um die gemeinsame Entwicklungsumgebung aufzusetzen (mit mäßigen Erfolg). Am sprichwörtlichen Ende des Tages, hatten wir dann einen Plan, ein Szenario und die notwendige Vorfreude um den Wettbewerb anzunehmen.

 

Pünktlich am Donnerstagmorgen um 08:00 Uhr trafen wir in der Hackathon-Arena (ein kleiner, fensterloser Raum) auf dem Innovation Summit ein, überraschenderweise waren wir die ersten und einzigen pünktlichen Teilnehmer. Das Jury-Team wurde vorgestellt und unter der Leitung von Gary Tillery wurde die Detailaufgabenstellung verteilt. Hier konnten wir feststellen, dass der Punkt „Using Historian Online API to put/get Data“ eine unserer Schwachstellen sein würde. Die Teilaufgaben hatte wir am Mittwoch schon vergeben, so dass alle Teammitglieder sich sofort an die Arbeit machen konnten:

 

 

       Mark (Captain)      : Historian Online Data und Insight-Client-Integration

       Jannis                   : Sankey Integration

       Kai                        : Sequencer Integration, und Host der Gesamtlösung
 Jörn                      : Basis-Modell, Phasen-Objekte und Grafiken

 

  

Schnell wurde klar, dass Kai eine ganz besondere Herausforderung bewältigen musste. Unsere letzte G&O Sequencer Version verwendet für das neue Design die gleiche „Material-UI“ Bibliothek wie Wonderware SystemPlatform 2017 an sich. Allerdings nutzen wir die neuere Version. Somit hat Kai eine ganz eigene SystemPlatform erzeugt. In Absprache mit dem anwesenden R&D Mitglied von Wonderware, haben wir SystemPlatform 2017 auf die neueste Material-UI gehoben (soll in der nächsten Version ohnehin geschehen). Am Ende diese langen, intensiven Programmiertages (23:00 Uhr) hatten alle Teammember ihre Teilaufgaben nahezu fertig (oder hatten das sichere Gefühl es bis zu unserer internen Deadline zu schaffen).

 

 

Am zweiten Tag (gleichzeitig Abgabetag) waren wir wieder pünktlich am Start und konnten recht schnell erste Teile zusammenführen. Für Mark’s Online Historian wurden erste Daten erzeugt. „Nebenbei“ hat Kai noch einen ArchstrA-Connector auf Basis LMX/NMX erstellt, so dass die von Jörn erstellten Equipment- und Phasenobjekte direkt koppelbar waren. Das Sankey-Diagramm wurde mit den „Pumpemmengen“ des Modell-Views verbunden, die Sequencer Phasen steuerten die Dosierung, die Füllstände der Tanks und die jeweiligen Phasen-Interfaces wurden mittels des lokalen Historian Servers auf Historian Online repliziert. Deutlich vor dem Abgabezeitpunkt haben dann Mark und Jörn das geforderte Demo-Tutorial geschrieben.